Für Notfallseelsorge, Krisenintervention und PSNV-Teams

Niemand geht allein raus.

Sodalis hält Dienstplan, Wissen, Kontakte und Einsatzdokumentation eines Teams an einer Stelle zusammen. Damit um drei Uhr nachts feststeht, wer da ist — und wer als Nächstes gefragt wird.

Was drin ist

Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse. Du bekommst eine eigene Instanz mit realistischen Daten, die nach einer Stunde gelöscht wird.

  • Server in Deutschland
  • Eigene Datenbank je Team
  • Zwei-Faktor verpflichtend
  • Keine US-Auftragsverarbeiter
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Übersichtsseite: heutiger Dienst, offene Anfragen, Lücken im Plan
Der Alltag

Die Arbeit vor der Arbeit

Der Einsatz ist das eine. Das andere ist alles, was passieren muss, damit überhaupt jemand da ist. Drei Sätze, die in fast jedem Team fallen:

„Die Tabelle kennt nur einer.“

Der Dienstplan liegt in einer Datei, die eine Person pflegt. Wer eine Vertretung sucht, schreibt ihr. Ist sie im Urlaub, steht die Planung still.

„Die Anfrage geht in der Gruppe unter.“

Eine kurzfristige Vertretung wird in einem Chat mit fünfzig Leuten gesucht. Wer antworten will, weiß nicht, ob schon jemand zugesagt hat — und meldet sich deshalb lieber gar nicht.

„Am Jahresende fehlen die Zahlen.“

Träger, Aufsicht oder Zuschussgeber wollen eine Auswertung. Sie entsteht aus Erinnerung, Zetteln und einer langen Suche in alten Nachrichten.

Dienstplan

Eintragen dauert eine Minute, nicht einen Abend

Jede Person trägt ihre Verfügbarkeit selbst ein. Die Verwaltung sieht sofort, wo es eng wird, und muss niemanden mehr einzeln anrufen.

  • Monatsraster mit MehrfachauswahlEinen ganzen Monat markieren und einmal speichern. Drei Rollen — Einsatzleitung, Einsatzkraft, Bereitschaft — und eine Rolle je Person und Tag.
  • Vertretung und Tausch mit FristBis vierzehn Tage vor dem Dienst genügt Austragen. Danach führt der Weg über eine Anfrage: gezielt an eine Person oder offen ans Team, immer mit Antwortfrist und sichtbarem Stand.
  • Kurzfristig heißt dringendUnter 24 Stunden wird eine Anfrage als dringend geführt und überstimmt die Ruhezeiten der Empfänger. Alles darüber tut das ausdrücklich nicht.
  • Abwesenheit statt LückeUrlaub und Fortbildung sind eingetragen, nicht einfach abwesend. Der Plan zeigt den Unterschied zwischen „kann nicht“ und „hat noch nicht geantwortet“.
  • Sonderdienste neben dem RegeldienstStadtfest, Großübung, Gedenkgottesdienst: Termine mit eigener Besetzung, eigenem Bedarf und eigener Anmeldung — ohne den laufenden Dienstplan zu stören.
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Monatsraster mit Mehrfachauswahl, drei Rollen, Lücken hervorgehoben
Im Einsatz

Die Seite, die nachts um zwei zählt

Alles, was während eines Einsatzes gebraucht wird, auf einer Fläche — und die wichtigste Funktion darin läuft ohne jede Netzabhängigkeit.

  • Umkreissuche ohne fremden DienstPostleitzahl eingeben, nach Entfernung sortierte Kontakte bekommen. Der Weg läuft über eine eigene Schwerpunkttabelle im System — ohne einen einzigen Aufruf bei einem externen Anbieter. Fällt das halbe Internet aus, funktioniert er weiter.
  • Anrufen mit einem TippNummern in der größten Schriftgröße, antippbar, Route mit einem zweiten Tipp. Die Entfernung steht als Band da („ca. 3–5 km“), nie als falsche Präzision.
  • Einsatzbegleitung statt GedächtnisprotokollEinsatz beginnen, Beteiligte festhalten, Lage im Blick behalten, Einsatz schließen. Der Dokumentationsbogen entsteht dabei — nicht drei Tage später.
  • Karte aus deutscher Amtsquellebasemap.de des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie, vom Server geholt und zwischengespeichert. Kein Gerät einer ehrenamtlichen Person spricht je mit einem Kachelserver.
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Umkreissuche: Postleitzahl, Kontakte nach Entfernung, Karte mit Nadel
Wissen und Kontakte

Am ersten Tag nicht leer

Eine Wissensbasis mit drei Beispielseiten sieht aus wie ein Prototyp. Deshalb kommt Sodalis mit 62 nutzbaren Einträgen — als Ausgangspunkt, nicht als Vorgabe.

  • 62 Wissensseiten zum StartEinsatzanlässe, Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, Schweigepflicht und Dokumentation, Nachsorge und Selbstfürsorge. Jede Seite trägt sichtbar den Hinweis, dass eure Fachverantwortlichen sie prüfen und ersetzen müssen, bevor sie im Einsatz gilt.
  • Passend zum Anlass, nicht als SuchergebnisJede Seite kann Einsatzanlässen zugeordnet werden. Im Einsatzbildschirm stehen dann genau die Artikel, die zu dieser Lage gehören — ohne dass jemand unter Anspannung ein Suchfeld bedienen muss.
  • Kontakte, die das ganze Team pflegtFeuerwachen, Rettungswachen, Kliniken, Bestatter, Polizei, Nachbarteams — mit Kategorie, Standort, Nummern und Notizen, die jede und jeder ergänzen darf. Wer eine Nummer korrigiert, korrigiert sie für alle.
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Wissensseite mit Zuordnung zu Einsatzanlässen, Kontaktliste mit Kategorien
Benachrichtigungen

Eine Mail, nach der man nicht erst die App öffnen muss

Der Maßstab ist eine einzige Frage: Kann die empfangende Person nach dem Lesen entscheiden, ohne sich anzumelden? „Für übermorgen wird kurzfristig jemand gesucht“ besteht diese Prüfung nicht.

  • Alles, was die Entscheidung trägtWochentag und Datum ausgeschrieben, Dienstzeit, gesuchte Rolle im Klartext, wer bisher eingeteilt war und wer fragt, bis wann geantwortet werden muss — und ein direkter Weg zur Zusage statt „bitte prüfe den Dienstplan“.
  • Jede und jeder stellt selbst einWelche Art Meldung per Mail ankommt, entscheidet die empfangende Person. Wer zu viele Mails bekommt, schaltet sonst den Absender stumm — und danach kommt auch die dringende Anfrage nicht mehr an.
  • Tagesdach gegen die FlutWer eine Obergrenze setzt, bekommt den Rest abends als eine Zusammenfassung statt als zwölf einzelne Mails. Dringende Meldungen überstimmen die Grenze immer.
  • Abmelden ist ein KlickJede abbestellbare Mail trägt den Abmeldeweg im Kopfeintrag, wie es große Anbieter verlangen. Eine dringende Anfrage im Spam-Ordner ist bei dieser Anwendung kein Schönheitsfehler.
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Vertretungsanfrage als E-Mail, hell und dunkel
Dokumentation

Strukturierte Bögen. Kein Freitext.

Einsatzprotokolle in Sodalis haben kein Feld für eine Schilderung. Datum, Indikation, alarmierende Stelle, Zahl der Betroffenen, Maßnahmen, Weitervermittlung, Dauer, eingesetztes Personal — mehr nicht.

Das ist kein fehlendes Feature, sondern die wichtigste Entscheidung im ganzen Produkt. Die meisten ehrenamtlichen Notfallseelsorgenden haben kein Zeugnisverweigerungsrecht. Ein System, das zu ausführlicher schriftlicher Dokumentation einlädt, erhöht ihr persönliches rechtliches Risiko. Wir bauen kein Feature, das die Menschen exponiert, die es benutzen.

Wer Inhalte lesen darf, ist ebenfalls festgelegt und nicht Sache einer Einstellung: Beteiligte, die verfassende Person und die Leitungsberechtigten. Alle anderen sehen Titel, Datum und Status. Für Anhänge gilt dieselbe Regel an derselben Stelle im Programm — zwei Umsetzungen einer Regel laufen auseinander.

Was dabei trotzdem entsteht, ist eine belastbare Jahresstatistik. Sie kommt aus den strukturierten Feldern und nicht aus einer Erzählung, die jemand später auswerten müsste.

Datenschutz und Sicherheit

Die Fragen, die ein Datenschutzbeauftragter stellt

Vorweg die ehrliche Fassung: Die geteilte Anwendungsschicht ist die tatsächliche Grenze zwischen zwei Organisationen. Niemand wird hier behaupten, ein Zugriff sei „physikalisch unmöglich“ — ein kundiger Datenschutzbeauftragter fragt genau danach.

Eigene Datenbank je Team

Jede Organisation bekommt eine eigene Postgres-Datenbank mit eigener Datenbankrolle ohne Rechte an anderen Datenbanken. Export, Wiederherstellung und Löschung sind damit gewöhnliche Datenbankvorgänge und keine Spezialwerkzeuge.

Deutschland, keine US-Auftragsverarbeiter

Server, Sicherung, Mailversand und Geokodierung liegen in Deutschland oder der EU. Auch die Reichweitenmessung dieser Seite läuft auf demselben Server. Es gibt keinen Dienst im Datenpfad, der dem CLOUD Act unterliegt.

Zwei-Faktor ohne Ausnahme

Es gibt keinen Schalter, der sie abschaltet — nicht in der Entwicklung, nicht über eine Umgebungsvariable. Die frühere Testumgehung wurde ersatzlos entfernt, weil sie eine falsch gesetzte Variable von einem offenen System entfernt war.

Eine Sicherung, die nachgewiesen ist

Verschlüsselt, bevor die Daten den Server verlassen. Ein wöchentlicher Lauf stellt tatsächlich in eine Wegwerf-Datenbank wieder her und vergleicht Zeilenzahlen und Migrationsstand. Zuletzt gemessen: 175 Sekunden für den ganzen Weg. Eine ungetestete Sicherung ist keine Sicherung.

Löschkonzept mit Fristen, die ihr setzt

Datenexport nach Art. 20, pseudonymisierende Löschung, Aufbewahrungsfristen. Die Dauer ist eine Entscheidung des Verantwortlichen — also eure — und nicht des Auftragsverarbeiters.

Prüfprotokoll, auch über mich

Dienstplan- und Rollenänderungen, Benutzerverwaltung, Zugriffe auf Profildaten. Ein Supportzugriff des Betreibers ist zeitlich begrenzt, begründungspflichtig und erscheint in eurem Prüfprotokoll, damit ihr ihn selbst nachvollziehen könnt.

Barrierefreiheit

Gebaut für ein Ehrenamt mit Altersschnitt über 55

Barrierefreiheit ist hier kein Zertifikat an der Wand, sondern der Grund, warum das System nachts auf einem Telefon bedienbar ist.

Schriftgröße in drei Stufen

Die Einstellung wirkt auf die gesamte Anwendung, nicht auf einzelne Seiten — jede Größe ist relativ angegeben, damit diese eine Zahl alles skaliert.

Helle und dunkle Fassung

Die dunkle ist keine invertierte helle: eigene Flächen, eigene Statusfarben, eigener Fokusring. Eine invertierte Palette ergibt graue Suppe und eine Warnung, die niemand als Warnung liest.

Trefferflächen ab 44 Pixeln

Alles Antippbare bezieht sich auf einen einzigen Wert im Programm. Damit ist die Vorgabe strukturell und nicht eine Bitte in einer Richtlinie.

Kontraste gerechnet, nicht geschätzt

Fließtext 14,6:1. Wählt eine Organisation eigene Farben, prüft der Server sie beim Speichern in beiden Fassungen und lehnt ab, was nicht trägt.

Nichts scrollt waagerecht

Bei 375, 768, 1100 und 1440 Pixeln geprüft — und zwar in der größten Schriftgröße, weil dort das längste deutsche Kompositum zuerst anstößt.

Fehler sind nie nur farbig

Text zuerst, Symbol zweitens, Farbe drittens. Ein automatischer Barrierefreiheitstest läuft über jede Route und blockiert die Auslieferung.

Was Sodalis nicht ist

Sodalis ist kein primärer Alarmierungsweg. Die Leitstelle erreicht die Einsatzleitung weiterhin telefonisch, und dabei bleibt es. Dieser Ausschluss steht nicht nur hier, sondern ausdrücklich im Vertrag.

Was das System leistet, ist die Nachalarmierung: zusätzliche Kräfte anfordern, wenn eine Lage größer wird als geplant. Das ist etwas anderes als der Weg, auf dem ein Einsatz überhaupt beginnt — und der Unterschied ist zu wichtig, um ihn im Kleingedruckten zu verstecken.

Preis

Zwei Zahlen, keine Staffelung

Unabhängig davon, wie groß euer Team ist. Fünfzehn Personen kosten dasselbe wie fünfzig. Es gibt keine Zusatzmodule und keine Preisstufen nach Mitgliederzahl.

Einrichtung

300 €
einmalig, zum Start
  • Aufsetzen eurer eigenen Instanz mit eigener Datenbank
  • Übernahme von Mitglieder- und Kontaktdaten aus eurer Liste — in jeder Form
  • Eure Farben und euer Logo
  • Rollenbedarf, Dienstzeiten und Fristen nach eurer Ordnung eingestellt
  • Einweisung für die Verwaltung, plus eine geschulte Vertretung im Team
  • Einladungen an alle Mitglieder

Jahreslizenz

550 €
pro Jahr, für das ganze Team
  • Alle Funktionen, alle Personen, ohne Obergrenze
  • Aktualisierungen und neue Funktionen inbegriffen
  • Tägliche verschlüsselte Sicherung mit wöchentlicher Wiederherstellungsprobe
  • Auftragsverarbeitungsvertrag, auf Wunsch in der kirchenrechtlichen Fassung
  • Support per E-Mail zu vertraglich festgelegten Zeiten
  • Datenexport jederzeit selbst auslösbar

Der Preis deckt Server und Arbeitszeit. Er ist auf Kostendeckung gerechnet, nicht auf Gewinn — das ist der Grund für die fehlenden Preisstufen und nicht ein Versehen.

Kleines Team, knappe Kasse?

Dann schreib mir. Wenn ihr ein kleines, rein ehrenamtliches Team seid und der Preis die Sache scheitern lässt, mache ich euch ein Angebot, das passt. Dieser Satz steht hier, weil er ernst gemeint ist — nicht, weil er sich gut liest.

admin@flamingbattenberg.de
Fahrplan

Was es gibt, und was kommt

Ein Fahrplan ist ein Plan und kein Versprechen. Was hier unter „geplant“ steht, ist nicht verkauft und wird auch nicht mitberechnet. Was unter „verfügbar“ steht, könnt ihr heute in der Demo anfassen.

  1. Verfügbar

    Dienstplan, Vertretung und Tausch

    Monatsraster mit Mehrfachauswahl, drei Rollen, Fristen, Abwesenheiten, Sonderdienste und Überschreibung durch die Verwaltung.

  2. Verfügbar

    Wissen, Kontakte und Umkreissuche

    62 Wissensseiten, Kontaktverwaltung mit Koordinaten und manueller Korrektur per Kartennadel, Postleitzahlensuche ohne fremden Dienst.

  3. Verfügbar

    Einsatzdokumentation und Statistik

    Strukturierte Bögen nach PSNV-Vorbild, Sichtbarkeitsregel für Inhalte und Anhänge, Einsatzbegleitung von Beginn bis Abschluss, Jahresauswertung.

  4. Verfügbar

    Benachrichtigungen und Postfach

    Mails mit allen Angaben, Einstellungen je Person, Tagesdach gegen Meldungsflut, Abmeldeweg im Kopfeintrag.

  5. In Arbeit

    Alarmierung mit Rückmeldung

    Nachalarmierung mit echter Rückmeldung — „bin unterwegs“, „Ankunft in 20 Minuten“, „kann nicht“ — und einer Live-Zählung für die Einsatzleitung. Die Eskalation läuft wellenweise; die letzte Stufe zeigt die Telefonnummern der Nichtantwortenden zum Antippen.

  6. In Arbeit

    App fürs Telefon mit Push

    Installierbar ohne App Store, mit Push-Meldungen und einem Offline-Vorrat: Kontakte samt Koordinaten und das eigene Dienstplanfenster funktionieren auch ohne Netz.

  7. Geplant

    Native Apps für iOS, iPadOS und Android

    Eigene Apps mit Push direkt über Apple und Google, ohne Zwischenanbieter. Die Push-Nutzlast bleibt dabei inhaltsleer — nur eine Kennung, nie Namen, nie Einsatzdetails. Den Inhalt holt die App über die eigene Schnittstelle.

  8. Geplant

    Druck, PDF und Kalenderabo

    Dienstplan drucken, Protokolle als PDF ausgeben, die eigenen Dienste im Kalender der Wahl abonnieren.

  9. Geplant

    Englisch und weitere Sprachen

    Die Sprachgrenze im Programm ist bereits gezogen — es fehlt die Übersetzung selbst. Bis dahin ist die Anwendung deutsch.

  10. Geplant

    Externer Penetrationstest

    Sobald Mandantentrennung und Anmeldung stabil sind, prüft ein externes Team die Anwendung. Das Ergebnis wird den Kunden gegenüber benannt, nicht verschwiegen.

Einführung

Von eurer Liste zum laufenden Betrieb

Ihr müsst nichts vorbereiten und nichts konvertieren. Eine Organisation mit 50 Mitgliedern und 300 Kontakten ist in unter einer Stunde eingerichtet.

Ihr schickt, was ihr habt

Eine Tabelle, eine Liste, eine Mail, ein Telefonat. Das Format ist egal — das Übernehmen ist meine Arbeit, nicht eure.

Ich richte eure Instanz ein

Eigene Datenbank, eure Farben und euer Logo, euer Rollenbedarf, eure Dienstzeiten und Fristen.

Einladungen gehen raus

Jede Person setzt ihr Passwort selbst und richtet die Zwei-Faktor-Anmeldung ein. Es gibt keine von der Verwaltung vergebenen Passwörter — auch nicht am Anfang.

Einweisung und eine Vertretung

Ein Termin für die Verwaltung, und eine zweite geschulte Person bei euch mit Notfallzugang — damit ihr nicht von meiner Erreichbarkeit abhängt.

Wer dahintersteht

Christoph Seiler, Flaming Battenberg

Sodalis wird von einer Person entwickelt und betrieben. Das hat Vorteile — kurze Wege, kein Callcenter, keine Änderung, die erst durch ein Gremium muss — und einen offensichtlichen Nachteil.

Den spreche ich lieber selbst an, als ihn auf die Frage im Verkaufsgespräch zu verschieben: Was passiert, wenn ich morgen aufhöre? Vier Dinge, die deshalb gelten und im Vertrag stehen:

Weitere Projekte von Flaming Battenberg

  • Eure Daten gehören euchEin vollständiger Export ist jederzeit selbst auslösbar, in einem offenen Format, ohne mich zu fragen und ohne auf mich zu warten.
  • Eine geschulte Vertretung bei euchZur Einführung gehört, dass eine Person in eurem Team die Verwaltung beherrscht und einen dokumentierten Notfallzugang hat.
  • Servicezeiten sind begrenzt, ausdrücklichEs gibt kein 24/7-Versprechen. Was zugesagt ist, steht im Vertrag; was nicht drinsteht, verspreche ich auch nicht. Ein Versprechen, das im Ernstfall nicht hält, ist schlimmer als keines.
  • Vorlauf, falls der Betrieb endetWird der Betrieb eingestellt, gibt es eine vertraglich zugesicherte Vorlaufzeit und die vollständige Herausgabe aller Daten.
Häufige Fragen

Was Teams vor der Entscheidung wissen wollen

Wo stehen die Server?

In Deutschland, bei einem deutschen Anbieter mit ISO-27001-Zertifizierung und sofort verfügbarem Auftragsverarbeitungsvertrag.

Kein Dienst im Datenpfad unterliegt dem CLOUD Act — das gilt für Server, Sicherung, Mailversand, Geokodierung und die Reichweitenmessung dieser Seite gleichermaßen.

Bekommen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Ja, und zwar in zwei Fassungen: nach DSGVO und in einer kirchenrechtlichen Variante für Träger, die dem KDG oder dem DSG-EKD unterliegen.

Die Verträge werden anwaltlich erstellt, nicht selbst formuliert.

Unser Träger ist kirchlich. Reicht das aus?

Der strengste Maßstab wird durchgehend angelegt — auch für Teams, die nur der DSGVO unterliegen. Der praktisch wichtigste Punkt daraus ist der Verzicht auf US-Auftragsverarbeiter im gesamten Datenpfad.

Für den Seelsorgeauftrag gilt zusätzlich die Entscheidung gegen Freitext in der Einsatzdokumentation. Sie ist genau deshalb so getroffen worden.

Was passiert mit unseren Daten, wenn wir kündigen?

Ihr löst den vollständigen Export selbst aus, wann ihr wollt, und bekommt ein offenes Format. Danach wird eure Datenbank gelöscht; aus den Sicherungen läuft sie nach den Fristen des Löschkonzepts aus.

Beides steht im Vertrag mit Fristen, nicht als Zusage in einer E-Mail.

Können wir Sodalis selbst hosten?

Grundsätzlich ja — die Anwendung läuft als Docker-Stapel. Praktisch rate ich davon ab, solange niemand bei euch Sicherung, Wiederherstellung und Sicherheitsaktualisierungen dauerhaft betreuen will.

Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist keine. Das ist der Teil, den Selbstbetrieb regelmäßig unterschätzt.

Wie schnell bekommen wir Hilfe, wenn etwas nicht geht?

Die zugesagten Zeiten stehen im Vertrag und sind ausdrücklich begrenzt. Es gibt kein 24/7-Versprechen, weil ein Ein-Personen-Betrieb es nicht halten könnte.

Genau dafür gibt es die geschulte Vertretung in eurem Team: Der häufigste Supportfall — jemand kommt nicht mehr in sein Konto — ist bei euch in zwei Minuten gelöst.

Ersetzt Sodalis unsere WhatsApp-Gruppe?

Nein, und das ist Absicht. Sodalis ist kein Messenger und wird keiner.

Was es ersetzt, sind die Nachrichten in der Gruppe, die eigentlich Vorgänge sind: Vertretung suchen, Dienst tauschen, kurzfristig Kräfte nachfordern. Die haben dann eine Frist, eine Rückmeldung und einen sichtbaren Stand — statt unterzugehen.

Können wir es vorher testen?

Ja, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Die Demo ist eine vollständige eigene Instanz mit einem realistischen Dienstplan, den 62 Wissensseiten und einem Postfach.

Du kannst darin alles anfassen, auch die Verwaltung. Nach einer Stunde wird sie gelöscht.

Sieh es dir an

Eine vollständige Instanz mit realistischem Dienstplan, 62 Wissensseiten und einem Postfach. Du kannst alles anfassen — es ist deine eigene Kopie.

Bitte gib in der Demo keine echten personenbezogenen Daten ein. Alles, was du dort anlegst, wird spätestens 60 Minuten nach Ende der Sitzung gelöscht.