„Die Tabelle kennt nur einer.“
Der Dienstplan liegt in einer Datei, die eine Person pflegt. Wer eine Vertretung sucht, schreibt ihr. Ist sie im Urlaub, steht die Planung still.
Sodalis hält Dienstplan, Wissen, Kontakte und Einsatzdokumentation eines Teams an einer Stelle zusammen. Damit um drei Uhr nachts feststeht, wer da ist — und wer als Nächstes gefragt wird.
Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse. Du bekommst eine eigene Instanz mit realistischen Daten, die nach einer Stunde gelöscht wird.
Der Einsatz ist das eine. Das andere ist alles, was passieren muss, damit überhaupt jemand da ist. Drei Sätze, die in fast jedem Team fallen:
Der Dienstplan liegt in einer Datei, die eine Person pflegt. Wer eine Vertretung sucht, schreibt ihr. Ist sie im Urlaub, steht die Planung still.
Eine kurzfristige Vertretung wird in einem Chat mit fünfzig Leuten gesucht. Wer antworten will, weiß nicht, ob schon jemand zugesagt hat — und meldet sich deshalb lieber gar nicht.
Träger, Aufsicht oder Zuschussgeber wollen eine Auswertung. Sie entsteht aus Erinnerung, Zetteln und einer langen Suche in alten Nachrichten.
Jede Person trägt ihre Verfügbarkeit selbst ein. Die Verwaltung sieht sofort, wo es eng wird, und muss niemanden mehr einzeln anrufen.
Alles, was während eines Einsatzes gebraucht wird, auf einer Fläche — und die wichtigste Funktion darin läuft ohne jede Netzabhängigkeit.
Eine Wissensbasis mit drei Beispielseiten sieht aus wie ein Prototyp. Deshalb kommt Sodalis mit 62 nutzbaren Einträgen — als Ausgangspunkt, nicht als Vorgabe.
Der Maßstab ist eine einzige Frage: Kann die empfangende Person nach dem Lesen entscheiden, ohne sich anzumelden? „Für übermorgen wird kurzfristig jemand gesucht“ besteht diese Prüfung nicht.
Einsatzprotokolle in Sodalis haben kein Feld für eine Schilderung. Datum, Indikation, alarmierende Stelle, Zahl der Betroffenen, Maßnahmen, Weitervermittlung, Dauer, eingesetztes Personal — mehr nicht.
Das ist kein fehlendes Feature, sondern die wichtigste Entscheidung im ganzen Produkt. Die meisten ehrenamtlichen Notfallseelsorgenden haben kein Zeugnisverweigerungsrecht. Ein System, das zu ausführlicher schriftlicher Dokumentation einlädt, erhöht ihr persönliches rechtliches Risiko. Wir bauen kein Feature, das die Menschen exponiert, die es benutzen.
Wer Inhalte lesen darf, ist ebenfalls festgelegt und nicht Sache einer Einstellung: Beteiligte, die verfassende Person und die Leitungsberechtigten. Alle anderen sehen Titel, Datum und Status. Für Anhänge gilt dieselbe Regel an derselben Stelle im Programm — zwei Umsetzungen einer Regel laufen auseinander.
Was dabei trotzdem entsteht, ist eine belastbare Jahresstatistik. Sie kommt aus den strukturierten Feldern und nicht aus einer Erzählung, die jemand später auswerten müsste.
Vorweg die ehrliche Fassung: Die geteilte Anwendungsschicht ist die tatsächliche Grenze zwischen zwei Organisationen. Niemand wird hier behaupten, ein Zugriff sei „physikalisch unmöglich“ — ein kundiger Datenschutzbeauftragter fragt genau danach.
Jede Organisation bekommt eine eigene Postgres-Datenbank mit eigener Datenbankrolle ohne Rechte an anderen Datenbanken. Export, Wiederherstellung und Löschung sind damit gewöhnliche Datenbankvorgänge und keine Spezialwerkzeuge.
Server, Sicherung, Mailversand und Geokodierung liegen in Deutschland oder der EU. Auch die Reichweitenmessung dieser Seite läuft auf demselben Server. Es gibt keinen Dienst im Datenpfad, der dem CLOUD Act unterliegt.
Es gibt keinen Schalter, der sie abschaltet — nicht in der Entwicklung, nicht über eine Umgebungsvariable. Die frühere Testumgehung wurde ersatzlos entfernt, weil sie eine falsch gesetzte Variable von einem offenen System entfernt war.
Verschlüsselt, bevor die Daten den Server verlassen. Ein wöchentlicher Lauf stellt tatsächlich in eine Wegwerf-Datenbank wieder her und vergleicht Zeilenzahlen und Migrationsstand. Zuletzt gemessen: 175 Sekunden für den ganzen Weg. Eine ungetestete Sicherung ist keine Sicherung.
Datenexport nach Art. 20, pseudonymisierende Löschung, Aufbewahrungsfristen. Die Dauer ist eine Entscheidung des Verantwortlichen — also eure — und nicht des Auftragsverarbeiters.
Dienstplan- und Rollenänderungen, Benutzerverwaltung, Zugriffe auf Profildaten. Ein Supportzugriff des Betreibers ist zeitlich begrenzt, begründungspflichtig und erscheint in eurem Prüfprotokoll, damit ihr ihn selbst nachvollziehen könnt.
Barrierefreiheit ist hier kein Zertifikat an der Wand, sondern der Grund, warum das System nachts auf einem Telefon bedienbar ist.
Die Einstellung wirkt auf die gesamte Anwendung, nicht auf einzelne Seiten — jede Größe ist relativ angegeben, damit diese eine Zahl alles skaliert.
Die dunkle ist keine invertierte helle: eigene Flächen, eigene Statusfarben, eigener Fokusring. Eine invertierte Palette ergibt graue Suppe und eine Warnung, die niemand als Warnung liest.
Alles Antippbare bezieht sich auf einen einzigen Wert im Programm. Damit ist die Vorgabe strukturell und nicht eine Bitte in einer Richtlinie.
Fließtext 14,6:1. Wählt eine Organisation eigene Farben, prüft der Server sie beim Speichern in beiden Fassungen und lehnt ab, was nicht trägt.
Bei 375, 768, 1100 und 1440 Pixeln geprüft — und zwar in der größten Schriftgröße, weil dort das längste deutsche Kompositum zuerst anstößt.
Text zuerst, Symbol zweitens, Farbe drittens. Ein automatischer Barrierefreiheitstest läuft über jede Route und blockiert die Auslieferung.
Sodalis ist kein primärer Alarmierungsweg. Die Leitstelle erreicht die Einsatzleitung weiterhin telefonisch, und dabei bleibt es. Dieser Ausschluss steht nicht nur hier, sondern ausdrücklich im Vertrag.
Was das System leistet, ist die Nachalarmierung: zusätzliche Kräfte anfordern, wenn eine Lage größer wird als geplant. Das ist etwas anderes als der Weg, auf dem ein Einsatz überhaupt beginnt — und der Unterschied ist zu wichtig, um ihn im Kleingedruckten zu verstecken.
Unabhängig davon, wie groß euer Team ist. Fünfzehn Personen kosten dasselbe wie fünfzig. Es gibt keine Zusatzmodule und keine Preisstufen nach Mitgliederzahl.
Der Preis deckt Server und Arbeitszeit. Er ist auf Kostendeckung gerechnet, nicht auf Gewinn — das ist der Grund für die fehlenden Preisstufen und nicht ein Versehen.
Dann schreib mir. Wenn ihr ein kleines, rein ehrenamtliches Team seid und der Preis die Sache scheitern lässt, mache ich euch ein Angebot, das passt. Dieser Satz steht hier, weil er ernst gemeint ist — nicht, weil er sich gut liest.
admin@flamingbattenberg.deEin Fahrplan ist ein Plan und kein Versprechen. Was hier unter „geplant“ steht, ist nicht verkauft und wird auch nicht mitberechnet. Was unter „verfügbar“ steht, könnt ihr heute in der Demo anfassen.
Monatsraster mit Mehrfachauswahl, drei Rollen, Fristen, Abwesenheiten, Sonderdienste und Überschreibung durch die Verwaltung.
62 Wissensseiten, Kontaktverwaltung mit Koordinaten und manueller Korrektur per Kartennadel, Postleitzahlensuche ohne fremden Dienst.
Strukturierte Bögen nach PSNV-Vorbild, Sichtbarkeitsregel für Inhalte und Anhänge, Einsatzbegleitung von Beginn bis Abschluss, Jahresauswertung.
Mails mit allen Angaben, Einstellungen je Person, Tagesdach gegen Meldungsflut, Abmeldeweg im Kopfeintrag.
Nachalarmierung mit echter Rückmeldung — „bin unterwegs“, „Ankunft in 20 Minuten“, „kann nicht“ — und einer Live-Zählung für die Einsatzleitung. Die Eskalation läuft wellenweise; die letzte Stufe zeigt die Telefonnummern der Nichtantwortenden zum Antippen.
Installierbar ohne App Store, mit Push-Meldungen und einem Offline-Vorrat: Kontakte samt Koordinaten und das eigene Dienstplanfenster funktionieren auch ohne Netz.
Eigene Apps mit Push direkt über Apple und Google, ohne Zwischenanbieter. Die Push-Nutzlast bleibt dabei inhaltsleer — nur eine Kennung, nie Namen, nie Einsatzdetails. Den Inhalt holt die App über die eigene Schnittstelle.
Dienstplan drucken, Protokolle als PDF ausgeben, die eigenen Dienste im Kalender der Wahl abonnieren.
Die Sprachgrenze im Programm ist bereits gezogen — es fehlt die Übersetzung selbst. Bis dahin ist die Anwendung deutsch.
Sobald Mandantentrennung und Anmeldung stabil sind, prüft ein externes Team die Anwendung. Das Ergebnis wird den Kunden gegenüber benannt, nicht verschwiegen.
Ihr müsst nichts vorbereiten und nichts konvertieren. Eine Organisation mit 50 Mitgliedern und 300 Kontakten ist in unter einer Stunde eingerichtet.
Eine Tabelle, eine Liste, eine Mail, ein Telefonat. Das Format ist egal — das Übernehmen ist meine Arbeit, nicht eure.
Eigene Datenbank, eure Farben und euer Logo, euer Rollenbedarf, eure Dienstzeiten und Fristen.
Jede Person setzt ihr Passwort selbst und richtet die Zwei-Faktor-Anmeldung ein. Es gibt keine von der Verwaltung vergebenen Passwörter — auch nicht am Anfang.
Ein Termin für die Verwaltung, und eine zweite geschulte Person bei euch mit Notfallzugang — damit ihr nicht von meiner Erreichbarkeit abhängt.
Sodalis wird von einer Person entwickelt und betrieben. Das hat Vorteile — kurze Wege, kein Callcenter, keine Änderung, die erst durch ein Gremium muss — und einen offensichtlichen Nachteil.
Den spreche ich lieber selbst an, als ihn auf die Frage im Verkaufsgespräch zu verschieben: Was passiert, wenn ich morgen aufhöre? Vier Dinge, die deshalb gelten und im Vertrag stehen:
In Deutschland, bei einem deutschen Anbieter mit ISO-27001-Zertifizierung und sofort verfügbarem Auftragsverarbeitungsvertrag.
Kein Dienst im Datenpfad unterliegt dem CLOUD Act — das gilt für Server, Sicherung, Mailversand, Geokodierung und die Reichweitenmessung dieser Seite gleichermaßen.
Ja, und zwar in zwei Fassungen: nach DSGVO und in einer kirchenrechtlichen Variante für Träger, die dem KDG oder dem DSG-EKD unterliegen.
Die Verträge werden anwaltlich erstellt, nicht selbst formuliert.
Der strengste Maßstab wird durchgehend angelegt — auch für Teams, die nur der DSGVO unterliegen. Der praktisch wichtigste Punkt daraus ist der Verzicht auf US-Auftragsverarbeiter im gesamten Datenpfad.
Für den Seelsorgeauftrag gilt zusätzlich die Entscheidung gegen Freitext in der Einsatzdokumentation. Sie ist genau deshalb so getroffen worden.
Ihr löst den vollständigen Export selbst aus, wann ihr wollt, und bekommt ein offenes Format. Danach wird eure Datenbank gelöscht; aus den Sicherungen läuft sie nach den Fristen des Löschkonzepts aus.
Beides steht im Vertrag mit Fristen, nicht als Zusage in einer E-Mail.
Grundsätzlich ja — die Anwendung läuft als Docker-Stapel. Praktisch rate ich davon ab, solange niemand bei euch Sicherung, Wiederherstellung und Sicherheitsaktualisierungen dauerhaft betreuen will.
Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist keine. Das ist der Teil, den Selbstbetrieb regelmäßig unterschätzt.
Die zugesagten Zeiten stehen im Vertrag und sind ausdrücklich begrenzt. Es gibt kein 24/7-Versprechen, weil ein Ein-Personen-Betrieb es nicht halten könnte.
Genau dafür gibt es die geschulte Vertretung in eurem Team: Der häufigste Supportfall — jemand kommt nicht mehr in sein Konto — ist bei euch in zwei Minuten gelöst.
Nein, und das ist Absicht. Sodalis ist kein Messenger und wird keiner.
Was es ersetzt, sind die Nachrichten in der Gruppe, die eigentlich Vorgänge sind: Vertretung suchen, Dienst tauschen, kurzfristig Kräfte nachfordern. Die haben dann eine Frist, eine Rückmeldung und einen sichtbaren Stand — statt unterzugehen.
Ja, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Die Demo ist eine vollständige eigene Instanz mit einem realistischen Dienstplan, den 62 Wissensseiten und einem Postfach.
Du kannst darin alles anfassen, auch die Verwaltung. Nach einer Stunde wird sie gelöscht.
Eine vollständige Instanz mit realistischem Dienstplan, 62 Wissensseiten und einem Postfach. Du kannst alles anfassen — es ist deine eigene Kopie.
Bitte gib in der Demo keine echten personenbezogenen Daten ein. Alles, was du dort anlegst, wird spätestens 60 Minuten nach Ende der Sitzung gelöscht.